Unser
Interesse liegt an der Nachstellung des Amerikanischen Bürgerkrieges
von 1861-1865.
Oft werden wir gefragt, warum ausgerechnet diese Zeit? Dafür
gibt es mehrere Gründe, die individuell von dem einzelnen
Reenactor abhängig sind.
Einige wurden sicher angesteckt durch Filme wie "Vom Winde
verweht" , "Fackeln im Sturm",
"Gettysburg", oder auch von "Gods und Generals".
Andere hingegen mögen die Art des Hobbys. Also nette Menschen
treffen, gemeinsam gute aber auch schlechtere Zeiten durchzustehen.
Lagerfeuer, Zeltlager und natürlich der Drill bei der Ausbildung.
Nachdem manche im Verborgenen sich dardurch mit der Geschichte
befasst haben, ist allen bewusst geworden, daß auch diese
Geschichte zur deutschen Geschichte gehört. Denn 37% der
damaligen Soldaten waren Deutsche oder stammten von deutschen
Auswanderen ab. Es gab sogar ganze Regimenter, dessen Amtsprache
deutsch war.
Natürlich könnte man jetzt fragen, warum ausgerechnet
Soldaten nachstellen?
Auch darauf gibt es so manche Antwort.
Doch man sollte nie vergessen, das es in jeder Zeit, die durch
Reenactorgruppen nachgestellt werden,Kämpfe gegeben hat.
Sowohl zum Beispiel bei den Wikingern und Rittern, als auch bei
den Indianern und Preussen.
Bei uns und den anderen Gruppierungen ist aber die Nachstellung
der Gefechte nur ein ganz kleiner Teil im Jahr.
Der grösste Teil des Jahres besteht darin, das wir als Interessierte
und treffen und Zeltlager (Camp's) aufbauen. In diesen sogenannten
Camp's leben wir dann so gut es irgend geht die Zeit mit Ihren
damaligen Mitteln nach. Was bedeutet, daß man in unseren
Lagern kein Plastik (Flaschen, Geschirr, ...), Kugelschreiber,
Gasfeuerzeuge und so weiter finden dürfte, sondern der Zeit
entsprechend Blechtassen, Bleistifte, Zündhölzer. Man
läßt also in unseren Lagern die moderne Zivilisation
zurück und beschränkt sich auf die Mittel, die es bis
1865 gegeben hat. Das hört sich alles schlimmer an, als es
ist. Unser guter Billy wird mir sicher zupflichten wenn ich sage
"Man gewöhnt sich an alles!"
Ein weiterer historisch wichtiger Punkt, den wir aufzeigen möchten,
ist, daß die Nord- und Südstaatler nicht nur Feinde
sind und waren, sondern das es wie bei uns dicke Freundschaftsbänder
gegeben hat und gibt, die uns alle verbinden.
Ich könnte jetzt noch vieles dazu schreiben, aber die Erfahrung
sagt mir, dass die meisten sich vor langen Texten drücken
und vieles gar nicht erst lesen. Daher meine Bitte:
Wer noch Fragen hat, soll sich einfach melden. Wir werden versuchen,
euch alle Fragen zu beantworten.
Wenn
jemand mal Lust hat mitzumachen oder es sich nur mal anzuschauen
möchte, ist das kein Problem.
Ihr solltet mindestens 16 Jahre alt sein und eine Erlaubnis von
euren Eltern haben. Alle über 18 Jahre sind natürlich
auch ohne Erlaubnis der Eltern recht herzlich willkommen.
Uniformen und Ausrüstungen können Teilweise vorübergehend
zu Verfügung gestellt werden.
Wir müssen von den unter 18jährigen eine Erlaubnis der
Eltern haben und werden uns auch mit diesen in Verbindung setzen,
da wir auf Reenactments mit Vorderladerwaffen und Kanonen schiessen.
Zwar nicht scharf, aber auch mit Schwarzpulver und Verdämmung
geladene Waffen sind kein Kinderspielzeug.
Einführungen sind durch geschulte Leute, die auch die erforderlichen
Genehmigungen haben, gewährleistet.
Sollten
wir feststellen, daß ihr euch nachlässig verhaltet
in der Handhabung der Waffen und/oder nicht die Sicherheitsvorschriften
beachtet, werdet ihr umgehend aus unserem Hobby ausgeschlossen.
Der
Dienst an der Waffe ist bei uns keine unbedingte Vorraussetzung,
denn es gibt auch viele andere interessante Posten in der Einheit
zu besetzten, die ebenso wichtig sind.
Natürlich können sich alle Interessenten, die nicht
aktiv sondern nur passiv an unserem Hobby teilhaben wollen, bei
uns melden.
Wir
verzichten auf unseren Seiten auf die eingehendere Geschichte
des Bürgerkriegs, da wir der Meinung sind, dass es schon
sehr viele gute Seiten im Netz gibt, auf die wir dann nach und
nach verweisen werden. |